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03
'25
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Schaeffler erweitert Elektrifizierungsportfolio mit neuen Lösungen
Vorgestellt werden ein kompakter Range-Extender, moderne Steuergeräte und PFAS-freie Thermomanagementtechnik, die Effizienz, Reichweite und Zuverlässigkeit elektrischer Antriebe steigern.
www.schaeffler.com

Schaeffler unterstreicht seine Innovationskraft und Leistungsfähigkeit für die E-Mobilität auf dem CTI-Symposium in Berlin, das vom 2. bis 3. Dezember stattfindet. Das Schaeffler-Produktportfolio für die Elektrifizierung umfasst Komponenten, Module, Systeme sowie die zugehörige Software für sämtliche Antriebstopografien mit E-Anteil. Konsequent modular aufgebaut, umfasst das Portfolio mechanische, elektronische und mechatronische Komponenten bis hin zum kompletten elektrischen Achsantrieb EMR4 (Electronics Motor Reducer, 4. Generation). Damit bedient Schaeffler weltweit erfolgreich unterschiedlichste Anforderungen und Lösungsumfänge für elektrifizierte Antriebsstränge. Unter den Exponaten befindet sich ein besonderes Highlight: Das neue Range-Extender-Modul für REEV-Fahrzeuge (Range Extender Electric Vehicle) deckt sämtliche Anforderungen an die Stromerzeugung in diesen Fahrzeugtypen ab, welche aktuell sowohl in China als auch in den USA rapide an Bedeutung gewinnen. Trotz seiner hohen Leistungsmerkmale ist das Range-Extender-Modul ausgesprochen kompakt mit einfachen Schnittstellen und damit leicht integrierbar.
„Schaeffler nimmt mit seinem Produktportfolio und seiner Innovationskraft eine prägende Position in der E-Mobilität ein, denn wir decken tatsächlich alles ab – von der Mechanik über Module und Komplettsysteme bis hin zu Lösungen für moderne Bordnetzarchitekturen mit zentralisierter Software und damit für das Software-definierte Fahrzeug“, sagt Thomas Stierle, Vorstand E-Mobility der Schaeffler AG.
Die Ausstellung auf dem CTI-Symposium vermittelt einen Überblick über Produkte und Lösungen für alle möglichen Fahrzeugtopologien mit Elektrifizierungsanteil: Dazu zählen neben batterieelektrischen Fahrzeugen (BEVs) sämtliche Hybridtypen einschließlich der Range-Extender-Elektrofahrzeuge. Produkte von Schaeffler sind so aufgebaut, dass sich Anforderungen in sämtlichen E-Fahrzeugtypen flexibel damit lösen lassen. Neben den „klassischen“ Komponenten wie elektrischen Maschinen, der Leistungselektronik, den Steuergeräten und der Software gehören zum Portfolio auch Detaillösungen nach dem Prinzip „kleine Ursache, große Wirkung“: So vermeiden beispielsweise die in Berlin gezeigten VoltShield-P Isolationslager für E-Maschinen effizient Lagerschäden durch hochfrequente Zirkularströme. Und weil das Thermomanagement in Elektrofahrzeugen wichtig für deren Nutzbarkeit im Winter ist, bereitet Schaeffler Lösungen für Systeme mit PFAS-freien (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) Kältemitteln wie Propan und CO2 vor.
Innovative Hardware und Software für die Fahrzeugsteuerung der Zukunft
Für Software-definierte Fahrzeuge liefert Schaeffler sowohl Anwendungssoftware als auch Hardware in Form von Zonen-Controllern und der HP Master Control Unit (HP MCU). Dieses Hauptsteuergerät dient als zentrale und domänenübergreifende Integrationsplattform für alle Funktionen im Antriebsstrang. Die mit der hochleistungsfähigen Aurix T4x Mikrocontrollerfamilie und wahlweise mit S32-SoC (System on Chip) ausgerüstete HP MCU ist modular und skalierbar aufgebaut. Schaeffler nutzt diese Integrationsplattform als Hardware-Basis, um die Zusammenarbeit aller Komponenten im Antriebsstrang effizient zu orchestrieren.
Kompakter Range Extender sorgt für mehr Reichweite
Eine neue Wachstumschance eröffnet die Range-Extender-Technologie für Schaeffler. Das hochintegrierte Range-Extender-Modul ist bei den ersten Kunden im Fahrzeug integriert. Die besonders kompakte Einheit aus E-Maschine plus Leistungselektronik zur Stromerzeugung inklusive Kühlsystem mit Ölpumpe, Wasseranschluss und Ölfilter liefert in der stärkeren Power-Class-2-Version kontinuierlich bis zu 300 kW Ladeleistung, die direkt in die Batterie gespeist werden kann. Die Leistung reicht aus, um Pickup Trucks inklusive Anhänger zu ziehen. Das Range-Extender-Modul gibt es wahlweise für 400-Volt und 800-Volt Architekturen. Es setzt dann ein, wenn die Batteriekapazität des Fahrzeugs unter einen Schwellwert sinkt. Auf diese Weise bewältigt ein REEV lange Strecken ohne Ladestopp, während kurze Strecken rein elektrisch gefahren werden – das Beste aus beiden Welten. In China ist das einer der Treiber für die Popularität von REEV, in den USA ist es vor allem die Möglichkeit, schwere Pickups mit Anhänger und Zuladung über lange Strecken zu fahren. Mit dem Schaeffler-Range-Extender-Modul ist es gelungen, gleichzeitig sämtliche Anforderungen an eine solche Generatoreinheit zu erfüllen und trotzdem ein Modul in der Leistungsklasse bis 80 kW mit < 200 mm axialer Länge zu entwickeln. Das ist ein entscheidender Faktor, um in einem Elektrofahrzeug zusätzlich einen Verbrennungsmotor und die Generatoreinheit unterbringen zu können.
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