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RC-Auto knackt 400 km/h mit Onshape
Der auf der PTC-Cloud entworfene „Mach Reaper“ stellt einen neuen Guinness-Weltrekord auf.
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Der britische Maschinenbauingenieur Stephen Wallis hat einen neuen Guinness-Weltrekord aufgestellt, indem er mit einem ferngesteuerten Auto (RC-Car) die Marke von 400 km/h durchbrochen hat. Das in nur acht Monaten mithilfe von Onshape, der Cloud-nativen CAD-Plattform von PTC, entworfene und entwickelte Fahrzeug namens „Mach Reaper“ wurde im Juni 2026 auf dem Flugplatz Llanbedr in Wales mit 403 km/h (250,67 mph) gemessen. Wenige Wochen später erreichte der Prototyp sogar eine inoffizielle Höchstgeschwindigkeit von 413 km/h, womit Wallis die erste Person ist, die in dieser Disziplin einen solchen Meilenstein erreicht.
Cloud-Simulation und aerodynamisches Design
Bei Geschwindigkeiten von über 400 km/h erweist sich jede noch so kleine aerodynamische Störung oder mechanische Schwachstelle als kritisch. Um die rund 40 Teile des Mach Reaper zu konstruieren, stützte sich der Ingenieur auf die Modellierungswerkzeuge von Onshape. Der Einsatz spezieller Add-ons für das aerodynamische Profiling half bei der Optimierung der Karosserie, während die Finite-Elemente-Analyse (FEA) eingesetzt wurde, um die extremen Belastungen am Federungssystem und der Aluminium-Struktur der Räder zu simulieren. Diese digitale Validierung maximierte die Fahrzeugleistung, ohne das Risiko eines mechanischen Versagens bei Höchstgeschwindigkeit einzugehen.
Hybride Fertigung und externe Kollaboration
Der Fertigungsprozess kombinierte agile Produktionsmethoden, um den engen Zeitrahmen von acht Monaten einzuhalten. Während der Großteil der Bauteile intern im 3D-Druckverfahren hergestellt wurde, wurden kritische Teile aus gefrästem Aluminium und Kohlefaser extern vergeben. Die Cloud-Architektur von Onshape vereinfachte die Weitergabe der 3D-Modelle an die Zerspanungspartner erheblich und beschleunigte so die Designiterationen. Gestützt auf diesen Erfolg arbeitet Stephen Wallis bereits an einem neuen Prototypen, der die Marke von 483 km/h (300 mph) knacken soll.
Zusätzlicher Kontext: Mechanische Herausforderungen jenseits von 400 km/h
Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen und die Wettbewerbsanalyse, die in der ursprünglichen Meldung nicht enthalten sind.
Im Bereich der ferngesteuerten High-Speed-Fahrzeuge (Speed Runs) werden die Zentrifugalkraft und der aerodynamische Auftrieb zu den zentralen ingenieurtechnischen Herausforderungen. Bei Geschwindigkeiten von über 400 km/h unterliegen herkömmliche Gummireifen einer Zentrifugalausdehnung (Ballooning), die unweigerlich zu deren Zerstörung führt. Konstrukteure müssen daher auf massive, aus Aluminium gefräste oder carbonverstärkte Räder zurückgreifen, deren Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen rotatorischen G-Kräften mittels Finite-Elemente-Analyse (FEA) streng validiert werden muss, um ein Zerbersten zu verhindern. Darüber hinaus muss die aerodynamische Balance perfekt sein: Ein zu hoher Abtrieb (Downforce) würde die Elektromotoren überlasten und die Federung stauchen, während ein unzureichend kontrollierter Auftrieb unweigerlich zum sofortigen Abheben des Fahrzeugs (Blowover) führen würde.
Bearbeitet von dem Industrieredakteur Lekshman Ramdas mit KI-Unterstützung.
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