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Integriertes CCS-Inlet für Hochleistungs-Nutzfahrzeuge

Phoenix Contact integriert mit CHARX connect advanced die komplette Fahrzeug-Ladesteuerung in ein serienreifes CCS-Inlet für elektrische Busse und LKW.

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Integriertes CCS-Inlet für Hochleistungs-Nutzfahrzeuge

Mit dem CCS-Inlet CHARX connect advanced stellt Phoenix Contact eine hochintegrierte Lösung für das High Power Charging (HPC) schwerer Elektrofahrzeuge vor. Erstmals ist die komplette fahrzeugseitige Ladesteuerung direkt in das CCS-Inlet integriert. Damit entwickelt sich die Ladeschnittstelle vom rein mechanischen Verbindungspunkt zum funktionalen Kern des gesamten Ladevorgangs in elektrischen Bussen, LKW und weiteren Nutzfahrzeugen.

Integration von Mechanik und Ladesteuerung
Bisherige HPC-Architekturen auf Fahrzeugseite bestehen aus mehreren Einzelkomponenten: CCS-Inlet, externer Ladecontroller sowie umfangreiche Verkabelung und Schnittstellen. Diese Struktur erhöht den Bauraumbedarf, das Systemgewicht und die Komplexität der Integration.

CHARX connect advanced vereint erstmals die mechanische Schnittstelle, die PLC-Kommunikation (Power Line Communication) sowie die Verarbeitung relevanter Ladeprotokolle in einem einzigen Bauteil. Die bisher notwendige Systemkomponente „externer Ladecontroller“ entfällt. Dadurch reduzieren sich Schnittstellen, Verkabelungspunkte und potenzielle Fehlerquellen.

Die Anbindung an das Fahrzeug erfolgt über definierte CAN-Schnittstellen. Ergänzt wird das System durch integrierte Service- und Diagnosefunktionen, wodurch die Einbindung in bestehende Fahrzeugarchitekturen vereinfacht wird.

Ausgelegt für High Power Charging bis 800 A
Das Inlet ist für Ladeleistungen bis 800 A im Boost Mode ausgelegt und adressiert damit Anwendungen im Schwerlastsegment. Es unterstützt die relevanten Kommunikations- und Sicherheitsstandards, darunter ISO 15118 und DIN 70121 für die Ladekommunikation sowie VDV 261 für Busanwendungen.

Im Bereich der funktionalen Sicherheit erfüllt das System Anforderungen bis ASIL B gemäß ISO 26262. Zudem ist es auf die regulatorischen Vorgaben der UNECE R155 und R156 im Hinblick auf Cyber Security und Software-Updates vorbereitet.

Diese Normenkonformität ermöglicht den Einsatz in sicherheitskritischen Fahrzeugarchitekturen und unterstützt die Integration in zukünftige E-Mobilitätsplattformen.

Reduzierter Bauraum und flexible Integration
Durch die Integration der Steuerung direkt im Inlet verringern sich Bauraumbedarf und Systemgewicht. Gleichzeitig sinkt der Integrationsaufwand für Fahrzeugentwickler, da weniger Komponenten und Schnittstellen koordiniert werden müssen.

Die modulare Ausführung der Kabelabgänge – gerade oder im 90°-Winkel nach links oder rechts – erlaubt eine flexible Anpassung an unterschiedliche Fahrzeuglayouts. Das System eignet sich damit für verschiedene Segmente, vom Stadtbus über den Fernverkehrs-LKW bis zu Bau- und Kommunalfahrzeugen.

Servicefreundliche Hochvoltanbindung
Ein zentrales Konstruktionsmerkmal sind trennbare Hochvoltleitungen. Das Inlet kann werkzeuglos ausgetauscht werden, ohne Kühlkreisläufe oder angrenzende Baugruppen zu öffnen.

Diese serviceorientierte Auslegung reduziert Wartungszeiten, erhöht die Fahrzeugverfügbarkeit und wirkt sich positiv auf die Total Cost of Ownership aus. Insbesondere im gewerblichen Schwerlastbetrieb mit hohen Einsatzzeiten ist die Minimierung von Standzeiten ein entscheidender wirtschaftlicher Faktor.

Mit der vollständigen Integration der Ladesteuerung, der Unterstützung von High Power Charging bis 800 A und der Normenkonformität für sicherheits- und cybersicherheitsrelevante Anforderungen positioniert sich CHARX connect advanced als zentraler Baustein moderner Ladearchitekturen für schwere Elektrofahrzeuge.

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