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Performance-Hybridantrieb integriert elektromechanisches Torque Vectoring
Audi stellt eine Plug-in-Hybrid-Performanceplattform vor, die elektrifizierten Antrieb mit aktiver Drehmomentverteilung kombiniert, um Fahrdynamik und Antriebssteuerung zu verbessern.
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Die Elektrifizierung von Hochleistungsfahrzeugen wird zunehmend mit Antriebsregelungstechnologien kombiniert, um Traktion und Fahrverhalten zu optimieren. In diesem Zusammenhang stellte Audi im RS 5 eine neue Plug-in-Hybrid-Antriebsarchitektur mit elektromechanischem Torque Vectoring über das System quattro mit Dynamic Torque Control vor.
Hinterachsarchitektur für aktive Drehmomentverteilung
Das System basiert auf einer neu entwickelten Hinterachs-Transaxle mit einem wassergekühlten 400-V-Permanentmagnet-Elektromotor als Hochvolt-Aktor. Der Aktor liefert 8 kW und 40 Nm und arbeitet mit Overdrive-Zahnrädern sowie einem konventionellen Differenzial zusammen, um das Drehmoment aktiv zwischen den Hinterrädern zu verteilen.
Diese Konfiguration ermöglicht eine gezielte Drehmomentverteilung zwischen linker und rechter Antriebswelle innerhalb von etwa 15 Millisekunden. Das System kann Drehmomentdifferenzen von bis zu 2.000 Nm zwischen den Hinterrädern erzeugen, um Stabilität und Traktion in dynamischen Fahrsituationen zu verbessern.
Im Gegensatz zu konventionellen mechanischen Torque-Vectoring-Systemen kann die elektromechanische Lösung unabhängig von der Antriebslast arbeiten und ermöglicht so eine Drehmomentverteilung beim Beschleunigen, im Schubbetrieb und beim Bremsen.
Zusammenspiel von Hybridantrieb und Fahrdynamikregelung
Das Torque-Vectoring-System unterstützt die Fahrdynamik insbesondere in Kurven, indem das Drehmoment gezielt auf das Rad mit der besten Traktion verteilt wird. Bei Übersteuern kann das Drehmoment am kurveninneren Rad erhöht werden, um das Fahrzeug zu stabilisieren, während Untersteuern durch eine Verlagerung des Drehmoments auf das kurvenäußere Rad reduziert werden kann.
Das System arbeitet mit weiteren Fahrdynamiktechnologien zusammen, darunter die elektronische Differenzialsperre, Brake Torque Vectoring sowie adaptive Zweiventil-Stoßdämpfer. Gemeinsam bilden diese Systeme eine integrierte Architektur zur Fahrdynamikregelung.
Zentrale Rechenplattform für die Antriebskoordination
Das Fahrzeugverhalten wird über die zentrale Steuerplattform HCP1 (High-Performance Computing Platform) koordiniert, die als zentrale Recheneinheit für Antriebs- und Fahrwerkssysteme dient. Das System verarbeitet Fahrzeugzustandsdaten, Umgebungsinformationen sowie Fahrereingaben wie Lenkbewegungen.
Durch die Analyse von Lenkverhalten und Fahrzeugbewegungen passt die Steuerplattform die Drehmomentverteilung an, um ein vorhersehbares Fahrverhalten und Stabilität bei dynamischen Fahrmanövern zu gewährleisten.
Integration in performanceorientierte Hybridfahrzeugplattformen
Die modulare Plug-in-Hybridarchitektur kombiniert elektrifizierten Antrieb mit Antriebsregelungstechnologien zur Verbesserung von Leistung und Effizienz. Das System ist darauf ausgelegt, die Energienutzung zu verbessern, indem verfügbares Drehmoment effizienter auf die Fahrbahn übertragen und Traktionsverluste reduziert werden.
Der RS 5 integriert dieses Antriebskonzept im Rahmen der Elektrifizierungsstrategie von Audi, bei der Hybrid-Performanceplattformen genutzt werden, um Verbesserungen der Fahrdynamik mit Effizienzzielen in der Entwicklung von Hochleistungsfahrzeugen zu verbinden.
Redigiert von der Industriejournalistin Aishwarya Mambet, mit KI-Unterstützung.
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