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Überkopf-Ladesystem verbessert Ergonomie und Schutz in Ladeinfrastruktur

igus entwickelt e-tract DC horizontal zur automatisierten Kabelführung für E-Lkw und Busse in Logistik- und Depotanwendungen.

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Überkopf-Ladesystem verbessert Ergonomie und Schutz in Ladeinfrastruktur

Mit der steigenden Verbreitung von elektrischen Nutzfahrzeugen wachsen die Anforderungen an Ladeinfrastrukturen in Logistikzentren, Umschlagplätzen und Busdepots. Insbesondere das Handling schwerer Ladekabel stellt eine ergonomische und sicherheitstechnische Herausforderung dar. igus adressiert diese Problematik mit dem System e-tract DC horizontal, das die Kabelführung in den Überkopfbereich verlagert und damit den Ladeprozess effizienter gestaltet.

Überkopf-Kabelführung zur Reduzierung von Risiken
Das System basiert auf einer oberhalb des Fahrzeugs installierten Führungsrinne, die entweder als eigenständige Einheit oder integriert in bestehende Hallenstrukturen montiert werden kann. Die Stromleitung wird in einer Schlaufenform innerhalb der Rinne geführt und über ein Fördersystem kontrolliert bewegt.

Beim Aktivieren wird das Ladekabel automatisch nach vorne transportiert und abgesenkt, sodass eine Verbindung mit dem Fahrzeug ohne manuelle Kraftanstrengung möglich ist. Durch die Verlagerung vom Boden in den Überkopfbereich werden mechanischer Verschleiß, Rangierschäden und Kollisionen reduziert.

Ergonomische Entlastung bei Hochleistungsladung
Im Bereich des Megawatt-Charging (MCS) kommen Gleichstromkabel mit hoher Leistungsfähigkeit zum Einsatz, die aufgrund von Leiterquerschnitt und Isolierung ein Gewicht von bis zu vier Kilogramm pro Meter erreichen können. Das manuelle Handling dieser Kabel führt zu erhöhtem Kraftaufwand und potenziellen Belastungen für das Bedienpersonal.

Das automatisierte Absenksystem reduziert die physische Beanspruchung und ermöglicht eine standardisierte, reproduzierbare Kopplung des Steckers an das Fahrzeug. Dies verbessert die Ergonomie im täglichen Betrieb und reduziert arbeitsbedingte Belastungen.

Systemzuverlässigkeit und Infrastrukturverfügbarkeit
Durch die geschützte Führung der Leitungen wird das Risiko von Ausfällen reduziert, die durch Abrieb oder mechanische Beschädigung entstehen können. Gleichzeitig minimiert die Überkopfstruktur die Wahrscheinlichkeit, dass Fahrzeuge Kabel überfahren oder Ladeeinrichtungen beschädigen.

Diese Eigenschaften tragen zur Erhöhung der Verfügbarkeit von Ladeinfrastrukturen bei und reduzieren potenzielle Stillstandszeiten in logistischen Anwendungen.

Erweiterung auf AC-Anwendungen im Pkw-Bereich
Neben der DC-Variante für Nutzfahrzeuge entwickelt igus eine kompaktere AC-Version für den Einsatz in Pkw-Ladeinfrastrukturen, beispielsweise in Parkhäusern. Die schmaleren Führungssysteme können direkt über Stellplätzen installiert werden.

Die Leitungen werden bei Bedarf automatisch abgesenkt und ermöglichen eine platzsparende Integration in Umgebungen mit begrenztem Raumangebot.

Diebstahlschutz durch integrierte Kabelführung
Ein weiterer Aspekt ist der Schutz vor Kabeldiebstahl, der insbesondere bei frei zugänglichen Ladepunkten zunimmt. Durch das Einziehen der Leitungen außerhalb der Nutzung werden diese schwer zugänglich, wodurch das Risiko von Diebstahl reduziert wird.

Dies ist insbesondere für öffentliche Ladeinfrastrukturen, Rastanlagen, Hafenlogistik und Parkhäuser relevant, in denen ein kontinuierlicher Betrieb sichergestellt werden muss.

Bedeutung für die Ladeinfrastruktur
Mit der Kombination aus automatisierter Kabelführung, ergonomischer Entlastung und erhöhter Betriebssicherheit bietet das System eine Alternative zu bodengeführten Lösungen. Es unterstützt die Anpassung von Ladeinfrastrukturen an die Anforderungen wachsender Elektromobilität und trägt zur Effizienzsteigerung im operativen Betrieb bei.

Bearbeitet von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – durch KI angepasst.

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