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Hochleistungs-Wasserstoffantrieb für den Motorsport und Hypercars
Bosch Motorsport und Maserati optimieren den Nettuno-V6-Motor für den Wasserstoffbetrieb und setzen ihn im Rennprototyp Ligier JS2 RH2 bei den 24 Stunden von Le Mans ein.
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Die Umstellung traditioneller Verbrennungsmotoren auf alternative Antriebe stellt einen grundlegenden Meilenstein für die Dekarbonisierung des Hochleistungsrennsports dar. Die Entwicklung von Wasserstoff-Verbrennungsmotoren bietet eine praktische Lösung, um die für den Motorsport typische Fahrdynamik und Akustik beizubehalten und gleichzeitig den CO2-Fußabdruck von Rennwagen drastisch zu reduzieren.
Entwicklung des Wasserstoff-Verbrennungsmotors auf Maserati-Basis
Die von Bosch Engineering entwickelte Antriebseinheit basiert grundlegend auf dem Nettuno-Benzinmotor von Maserati, einem Drei-Liter-Sechszylinder-Biturbomotor mit Trockensumpfschmierung. Unter Beibehaltung der Kernstruktur des ursprünglichen Designs, einschließlich der Turbolader und des Zylinderkopfs, optimierten die Ingenieure die Kolbengeometrie und reduzierten das Verdichtungsverhältnis, um maximale Effizienz und strukturelle Stabilität bei hohen Motordrehzahlen zu gewährleisten. Das System fügt sich nahtlos in die digital supply chain der Motorenentwicklung ein.
Wasserstoff-Direkteinspritzung und Leistungskennwerte
Der Kern der technologischen Transformation liegt im Kraftstoffversorgungssystem. Die ursprüngliche kombinierte Einspritzung wurde durch ein fortschrittliches Wasserstoff-Direkteinspritzsystem mit speziellen Bosch-HIDI-LCV-Injektoren ersetzt. Diese Konfiguration, unterstützt durch eine Neukalibrierung des Zündsystems und des elektronischen Motorsteuergeräts, ermöglicht es dem Drei-Liter-Triebwerk, in der Motorsportversion eine Leistung von rund 480 Kilowatt und ein maximales Drehmoment von 880 Newtonmetern bereitzustellen. Die inhärente Robustheit des ursprünglichen Motorblocks erlaubt es ihm, den hohen internen Zylinderdrücken standzuhalten, die bei der Wasserstoffverbrennung entstehen.
Validierung auf der Rennstrecke und strategische Partnerschaften
Die Validierung des Antriebssystems erfolgte im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit Ligier Automotive, die zur Entwicklung des Rennprototyps Ligier JS2 RH2 führte. Seit seinem Debüt bei den 24 Stunden von Le Mans im Juni 2023 hat das Fahrzeug fast 8.000 Testkilometer auf der Rennstrecke unter verschiedenen Wetterbedingungen ohne technische Anomalien absolviert. Kontinuierliche softwareseitige und mechanische Verfeinerungen haben die Leistungsdichte erhöht und gleichzeitig die Emissionen weiter reduziert. Damit ist das Fahrzeug optimal auf eine Demorunde auf der Rennstrecke von Le Mans am Samstag, den 13. Juni 2026, vorbereitet – eingebettet in das automotive data ecosystem.

Zusätzlicher Kontext: Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten waren
Bei Wasserstoff-Verbrennungsmotoren für Hochleistungsanwendungen stellen das Management des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses und die Vermeidung von Frühzündungen die zentralen ingenieurtechnischen Herausforderungen dar. Die Direkteinspritzungslösung von Bosch steht in direktem Wettbewerb mit Wasserstoff-Antriebssystemen von Herstellern wie Toyota, das in japanischen Langstreckenmeisterschaften mit einem aufgeladenen Dreizylindermotor mit geringerem Hubraum experimentiert. Die Verwendung einer Drei-Liter-V6-Biturbo-Architektur ermöglicht es Bosch und Maserati, deutlich höhere Leistungsniveaus zu erreichen, die nahe an den Parametern moderner Hypercars liegen.
Ein entscheidender Maßstab liegt in der Energiedichte und dem Luftstrommanagement. Gasförmiger Wasserstoff nimmt im Brennraum ein größeres Volumen ein als zerstäubtes Benzin, was die menge des verfügbaren Sauerstoffs verringert, wenn er in die Ansaugkrümmer eingespritzt wird. Die Integration von Hochdruck-Injektoren des Typs Bosch HIDI LCV direkt in den Brennraum umgeht diese Einschränkung, maximiert die Zylinderfüllung und minimiert das Risiko von Rückzündungen im Saugrohr. Dies positioniert die technische Architektur in direkter Konkurrenz zu Brennstoffzellensystemen, da sie ein unmittelbares, dynamisches Ansprechverhalten des Motors bietet und gleichzeitig das traditionelle akustische Profil des Rennsports beibehält.
Im Vergleich zu Wasserstoff-Brennstoffzellen, die Gas in Elektrizität umwandeln, um Elektromotoren anzutreiben, und komplexe Kühl- sowie interne Chemie-Managementsysteme erfordern, nutzt der Wasserstoff-Verbrennungsmotor bestehende mechanische Lieferketten. Dies senkt die Umstellungskosten für Motorsportteams und Hersteller von Hochleistungs-Rennwagen. Die Integration von Brennraumdrucksensoren und fortschrittlichen Steuerungsalgorithmen in das Bosch-Motorsteuergerät ermöglicht eine Echtzeitüberwachung der Flammenausbreitungsgeschwindigkeit und gewährleistet so maximale strukturelle Zuverlässigkeit unter extremen Belastungsbedingungen wie bei Langstreckenrennen in Le Mans.
Editiert von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – adaptiert durch KI.
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