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STMicroelectronics präsentiert neuen Bildsensor für automobile Innenraumüberwachung

Der 1,1-MP-Sensor VD56GA senkt Systemkosten für Fahrer- und Insassenüberwachung in hochvolumigen Fahrzeugplattformen durch gesteigerte Infrarotempfindlichkeit.

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STMicroelectronics präsentiert neuen Bildsensor für automobile Innenraumüberwachung

STMicroelectronics hat den neuen 1,1-Megapixel-Bildsensor ST SafeSense VD56GA für die Infrarot-Innenraumüberwachung (In-Cabin-Sensing) in Fahrzeugen vorgestellt. Der kompakte Sensor richtet sich an OEMs und Tier-1-Zulieferer, die Fahrer- und Insassenüberwachungssysteme (DMS/OMS) über verschiedene Fahrzeugklassen hinweg kostengünstig skalieren möchten. Durch den Einsatz der neuen rückseitig belichteten Pixelarchitektur „ST DeepNIR“ bietet der VD56GA eine um 35 Prozent höhere Bildschärfe (MTF) und eine um fast 60 Prozent gesteigerte Infrarotempfindlichkeit im Vergleich zur Vorgängergeneration. Dies gewährleistet selbst unter schwierigen Einbaubedingungen – etwa verborgen hinter Displays – eine exzellente optische Auflösung.

Dank des äußerst kleinen CSP-Gehäuses (3,7 × 3,2 mm) eignet sich das Bauteil ideal für platzkritische Kameradesigns der nächsten Generation. Der VD56GA zielt darauf ab, die Gesamtkosten des Kameramoduls erheblich zu senken: Seine hohe optische Leistungsfähigkeit erlaubt den Einsatz günstigerer Objektive und Infrarotbeleuchtungen. Gleichzeitig machen integrierte Bildverarbeitungsfunktionen wie Auto-Exposure, Dunkelkalibrierung und Bildzuschnitt (Cropping) externe Rechenressourcen überflüssig. Die Fertigung der Sensor-Wafer (Front-End) erfolgt im ST-Werk im französischen Crolles, was europäischen Automobilkunden eine hohe Lieferkettenresilienz und langfristige Versorgungssicherheit für großvolumige Serienprogramme garantiert.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt liefert technologische und marktrelevante Hintergründe, die in der ursprünglichen Mitteilung nicht detailliert ausgeführt sind.

Fahrerüberwachungssysteme (Driver Monitoring Systems, DMS) entwickeln sich derzeit von einem Premium-Feature zu einer gesetzlich vorgeschriebenen Standardausstattung, maßgeblich vorangetrieben durch Sicherheitsrichtlinien wie die General Safety Regulation (GSR) der EU und künftige Euro NCAP-Testprotokolle. Um das Gesicht und die Augen des Fahrers bei Nachtfahrten präzise zu erfassen, ohne ihn durch sichtbares Licht zu blenden, nutzen diese Systeme Nahinfrarotlicht (NIR), typischerweise bei einer Wellenlänge von 940 Nanometern. Die technische Herausforderung: Herkömmliche Silizium-Bildsensoren verlieren in diesem Infrarotspektrum massiv an Empfindlichkeit. Indem die Quanteneffizienz im NIR-Bereich drastisch erhöht wird, kann der Sensor mehr Infrarot-Photonen einfangen. Für Automobilhersteller bedeutet dies, dass sie weniger und leistungsschwächere Infrarot-LEDs zur Ausleuchtung der Kabine verbauen müssen. Das spart nicht nur direkte Bauteil- und Stromkosten, sondern löst auch eines der größten Probleme beim Kameradesign: das Thermomanagement. Weniger Abwärme der LEDs ermöglicht kleinere Kameragehäuse, die sich unauffällig in Lenksäulen oder Armaturenbretter integrieren lassen.

Bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.

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