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Überwachung von Robotik-Energieketten in der Automobilautomation

igus stellt einen sensorbasierten Condition-Monitoring-Ansatz vor, der Zugbelastungen und Kabelausfälle in robotischen Energieversorgungssystemen von Produktionslinien erkennt.

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Überwachung von Robotik-Energieketten in der Automobilautomation

Industrieroboter in der Automobilfertigung sind auf zuverlässige Kabelmanagementsysteme angewiesen, um einen kontinuierlichen Betrieb bei Schweiß-, Klebe- und Lackierprozessen sicherzustellen. In diesem Zusammenhang hat igus den Sensor i.Sense TR.P zur Überwachung von triflex Energiekettensystemen für Robotikanwendungen vorgestellt.

Überwachung von Zugkräften in robotischen Kabelmanagementsystemen
Der Sensor i.Sense TR.P wurde entwickelt, um die auf triflex® Mehrachs-Energiekettensysteme wirkenden Zugkräfte zu überwachen, die Kabel zur Versorgung von Roboter-Endeffektoren mit Energie, Daten und Signalen führen. Das System verwendet eine Wägezelle zur Messung der Zugbelastung und zur Erkennung von Abweichungen von definierten Grenzwerten.

Werden Kraftgrenzwerte überschritten, kann der Sensor über einen potenzialfreien Kontakt vordefinierte Reaktionen auslösen, etwa das Senden von Warnmeldungen an Bediener oder das kontrollierte Anhalten des Roboters. Dieser Ansatz unterstützt Condition-Monitoring-Strategien zur Reduzierung des Risikos mechanischer Ausfälle in automatisierten Produktionsumgebungen.

Eine solche Überwachung ist insbesondere in der Automobilindustrie relevant, wo Roboterstillstände zu erheblichen Produktionsverlusten führen können. Laut igus können ungeplante Roboterstillstände in Automobilwerken Kosten von etwa 600 Euro pro Sekunde verursachen.

Unterstützung der Inbetriebnahme durch Analyse von Bewegungsmustern
Neben der Betriebsüberwachung kann der i.Sense TR.P Sensor auch während der Inbetriebnahme von Robotern eingesetzt werden. Während der Programmierung und Installation des Dresspacks kann das System als Messinstrument dienen, um problematische Bewegungsabläufe vor dem Produktionsstart zu identifizieren.

Als Bestandteil des triflex Sensorsystems am Roboterarm installiert, ermöglicht das Gerät die Erkennung von abnormalen Biegungen, übermäßigen Zugbelastungen oder Blockierungen, die zu vorzeitigem Verschleiß oder Ausfällen führen können. Dadurch können Ingenieure Bewegungsabläufe und Kabelführungen anpassen, bevor Schäden entstehen.

Brucherkennung durch ergänzende Sensorsysteme
igus bietet zudem den Sensor i.Sense TR.B zur Erkennung von Ketten- oder Kabelbrüchen an. Dieses System überwacht Veränderungen der Kabellänge innerhalb der Energiekette und übermittelt bei Anomalien Signale direkt an die SPS-Steuerung.

Die sofortige Erkennung ermöglicht es Wartungsteams, frühzeitig einzugreifen, bevor sich Störungen zu größeren Systemausfällen entwickeln. Der TR.B Sensor kann direkt in SPS-Architekturen integriert werden, ohne zusätzliche Hardware oder komplexe Programmierung, und lässt sich mit visuellen Warnsystemen wie Warnleuchten kombinieren.

Verknüpfung von Condition Monitoring mit Predictive-Maintenance-Services
Der Service superwise von igus verbindet die Condition-Monitoring-Daten der i.Sense Sensoren mit Predictive-Maintenance-Prozessen. Die Sensordaten werden dazu in die igus Servicesysteme integriert, um Wartungsplanung, Inspektionsintervalle und den Austausch von Komponenten zu unterstützen.

Dieses Servicemodell soll den Wartungsaufwand reduzieren und die Lebensdauer von Komponenten verlängern, indem frühzeitige Maßnahmen auf Basis von Sensordaten ermöglicht werden. Der Ansatz entspricht dem zunehmenden Einsatz von Predictive Maintenance und digitalem Condition Monitoring in der industriellen Automation.

Redigiert von der Industriejournalistin Aishwarya Mambet, mit KI-Unterstützung.

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